Ist die Moderne eine Epoche? Kunst als Modell

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出版者:C.H.Beck
作者:Walter Grasskamp
出品人:
页数:0
译者:
出版时间:2002-10-01
价格:0
装帧:Paperback
isbn号码:9783406494048
丛书系列:
图书标签:
  • 现代性
  • 艺术哲学
  • 艺术史
  • 现代艺术
  • 文化理论
  • 时代精神
  • 艺术与社会
  • 德国艺术
  • 审美理论
  • 现代主义
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具体描述

Die Geburt der Neuen Welt: Eine Kulturgeschichte der Frühen Neuzeit Ein tiefgründiger und umfassender Blick auf die Epoche des Umbruchs, die Europa und die Welt für immer veränderte. Dieses monumentale Werk unternimmt eine detaillierte und facettenreiche Erkundung der Frühen Neuzeit – jener entscheidenden Periode, die das mittelalterliche Erbe hinter sich ließ und die Fundamente der modernen Welt legte. Es ist eine Geschichte, die nicht nur Könige, Kriege und Konfessionen beleuchtet, sondern tief in die Gewebe des Alltags, die Revolution des Denkens und die Expansion des menschlichen Horizonts eindringt. Teil I: Das Zerbrechen der Einheit – Glaube, Macht und das Reich Die Frühe Neuzeit beginnt nicht mit einem einzigen Datum, sondern mit einer tiefgreifenden Erosion der traditionellen Ordnungen. Dieser Abschnitt widmet sich der Zersplitterung der christlichen Welt und dem Aufstieg neuer politischer Souveränitäten. Die Reformation als seismisches Ereignis: Luther, Zwingli und Calvin werden hier nicht nur als theologische Rebellen dargestellt, sondern als Katalysatoren tiefgreifender sozialer und politischer Veränderungen. Wir untersuchen die Mechanismen der Verbreitung reformatorischer Ideen – den Buchdruck als Waffe – und analysieren die daraus resultierenden blutigen Konflikte, von den Bauernkriegen bis zum Dreißigjährigen Krieg. Der Fokus liegt auf der Territorialisierung der Religion und der Entstehung konfessioneller Identitäten, die Europa für Jahrhunderte prägen sollten. Der Absolutismus im Werden: Parallel zur religiösen Spaltung konsolidierte sich die weltliche Macht. Wir zeichnen die Entwicklung vom spätmittelalterlichen Lehnsstaat hin zum zentralisierten Verwaltungsstaat nach. Anhand von Beispielen wie dem Hof Ludwigs XIV. in Versailles wird die Ästhetik der Herrschaft seziert – wie Ordnung, Pracht und Zeremonie zur Legitimation absoluter Macht eingesetzt wurden. Die Entstehung stehender Heere und komplexer bürokratischer Apparate wird ebenso beleuchtet wie die merkantilistischen Wirtschaftsstrategien, die den nationalen Wohlstand sichern sollten. Das Heilige Römische Reich als Paradoxon: Die detaillierte Analyse des Reiches beleuchtet dessen einzigartige Struktur: ein Flickenteppich aus Fürstentümern, freien Städten und kirchlichen Territorien. Wir untersuchen die Bedeutung des Westfälischen Friedens (1648) als Wendepunkt, der die Souveränität der Einzelstaaten zementierte und das Prinzip des cuius regio, eius religio festigte, während das Reich selbst in eine politische Lethargie verfiel. Teil II: Der Geist der Entdeckung – Neue Welten und das veränderte Selbstverständnis Die Expansion Europas über die Ozeane hinweg war mehr als eine Reihe von Entdeckungsfahrten; sie war eine kognitive Revolution. Die Atlantische Wende: Die Chronologie der großen Seereisen wird neu interpretiert. Im Zentrum steht nicht nur die Navigation, sondern die ökonomische und epistemische Kollision, die mit der Ankunft in Amerika einherging. Wir widmen uns der Entstehung des transatlantischen Handels, der verheerenden Folgen für die indigenen Völker und dem Beginn des globalen Austauschs von Gütern, Krankheiten und Ideen. Die Silberströme aus Potosí werden als Motor der frühen europäischen Kapitalakkumulation analysiert. Wissenschaft als neuer Weg zur Wahrheit: Der Abschnitt widmet sich der sogenannten wissenschaftlichen Revolution, die das geozentrische Weltbild endgültig zerstörte. Kopernikus, Galilei und Newton sind hier Schlüsselakteure, deren Theorien das Verhältnis des Menschen zu Gott und dem Kosmos neu definierten. Der Schwerpunkt liegt auf der Institutionalisierung der Wissenschaft – der Gründung von Akademien und der Entwicklung neuer Methoden (Empirie, mathematische Beweisführung), die das Fundament der modernen Rationalität bildeten. Die Geburt der Öffentlichkeit: Während die Mächtigen ihre Macht zementierten, entstand unter den Gelehrten und Kaufleuten eine neue Sphäre des Diskurses. Die Rolle der Kaffeehäuser, Salons und privaten Korrespondenznetzwerke wird untersucht. Hier formierte sich die frühbürgerliche Öffentlichkeit, in der Kritik geübt, neue Werke diskutiert und politische Meinungen ausgetauscht wurden – ein indirekter Vorläufer der Aufklärung. Teil III: Gesellschaft und Alltagsleben im Wandel Die Frühe Neuzeit war eine Zeit extremer Gegensätze: Prunk und Elend, lange Lebensdauer und hohe Kindersterblichkeit. Die Ökonomie der Subsistenz und des Aufstiegs: Wir betrachten die demografische Entwicklung – die langsame Erholung nach den Pestwellen und das Bevölkerungswachstum des 17. und 18. Jahrhunderts. Der Agrarsektor blieb dominant, doch die Urbanisierung nahm zu. Der Aufstieg des Bürgertums, definiert durch Handel, Handwerk und Verwaltungsposten, wird als zentrale soziale Dynamik herausgestellt. Die zunehmende Verarmung der ländlichen Unterschichten und die Phänomene der Bettlerkriege und Ausgrenzung (etwa die Verwahrung von Wahnsinnigen) werden ebenso beleuchtet wie die Versuche staatlicher Kontrolle über Armut. Geschlecht, Familie und Sexualität: Die patriarchalische Struktur der Gesellschaft wird hier tiefgehend analysiert. Die Ehe als ökonomischer und sozialer Vertrag; die spezifischen Rollenbilder von Frauen in städtischen und bäuerlichen Milieus; und die zunehmende staatliche Regulierung der Sexualität, besonders im Zuge der Konfessionalisierung, bilden zentrale Themen. Die Disziplinierung der Moral durch kirchliche und weltliche Behörden wird anhand konkreter Gerichtsakten nachgezeichnet. Die Ästhetik des Barock und des Rokoko: Abschließend untersucht das Werk die kulturelle Antwort auf die Unsicherheit und den religiösen Konflikt. Der Barock als Ausdruck von Machtdemonstration, Dramatik und der Vergänglichkeit (Vanitas) wird als vorherrschende Stilrichtung der Konfessionsstaaten dargestellt. Im Gegensatz dazu steht das leichtere, intimere Rokoko des 18. Jahrhunderts, das die Rückzüge des Adels und das wachsende Bedürfnis nach Privatsphäre widerspiegelt. Die Musik (von Monteverdi bis Bach) und das Theater werden als Vehikel zur emotionalen und ideologischen Formung des Publikums analysiert. Dieses Buch bietet eine Synthese aus politischer Geschichte, Wirtschaftsgeschichte, Sozialgeschichte und Geistesgeschichte, um ein lebendiges, vielschichtiges Porträt jener Epoche zu zeichnen, in der der Mensch begann, sich selbst und seine Welt radikal neu zu denken. Es ist eine unverzichtbare Lektüre für alle, die verstehen wollen, wie die Komplexität und Widersprüchlichkeit der Moderne ihre Wurzeln in diesen ersten Jahrhunderten der Neuzeit schlug.

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